Jahresarbeitsentgeltgrenze (Versicherungspflichtgrenze)
Allgemeine Jahresarbeitsentgeltgrenze

Wenn das jährlichen Arbeitsentgelt eines Arbeitnehmers drei Jahre lang die Jahresarbeitsentgeltgrenze (auch Versicherungspflichtgrenze) überschritten hat und voraussichtlich weiterhin überschreitet, unterliegt dieser nicht mehr der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht. Sie liegt bei 54.900 Euro (2015).

Besondere Jahresarbeitsentgeltgrenze (Beitragsbemessungsgrenze)

Für Arbeitnehmer, die am 31. Dezember 2002 wegen Überschreitung der bis dahin geltenden Beitragsbemessungsgrenze nicht versicherungspflichtig waren und privat krankenvollversichert waren, gilt davon abweichend die besondere Jahresarbeitsentgeltgrenze, die weiterhin auch Beitragsbemessungsgrenze genannt wird. Für Ihre Entwicklung wird die Höhe der am 31.12.2002 geltenden Beitragsbemessungsgrenze zugrunde gelegt. Sie liegt bei 49.500 Euro (2015).

Erhöhung der Jahresarbeitsentgeltgrenze durch Gesetz

Arbeitnehmer, die wegen bisherigen Überschreitens der Jahresarbeitsentgeltgrenze nicht pflichtversichert sind und daher in der PKV versichert oder in der GKV freiwillig versichert sind, haben haben beim Unterschreiten der Versicherungspflichtgrenze durch gesetzliche Änderung die Möglichkeit, sich von der Versicherungspflicht befreien zu lassen.