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Private Unfallversicherung

Potenzieller Versichertenkreis

Für folgende Personengruppen ist auf Grund von Defiziten beim Umfang der gesetzlichen Unfallversicherung (GUV) eine private Unfallversicherung mindestens zu erwägen oder sinnvoll beziehungsweise angeraten:

Selbständige und Freiberufler
Obwohl angestellte Firmenangehörige pflichtgemäß in den zur GUV gehörenden Berufsgenossenschaften zu versichern sind, sind Selbständige und Freiberufler (mitunter die Arbeitgeber pflichtversicherter Arbeitnehmer) meist nicht Mitglied in der GUV.
Arbeitnehmer
Obwohl Pflichtversicherte in der GUV, sind sie in der Freizeit nicht über die GUV unfallversichert. Das bedeutet, dass zu mehr als zwei Dritteln des Jahres kein Versicherungsschutz besteht.
Kinder
Kinder sind nur während des Kindegartenbesuchs bzw. Besuch einer Tageseinrichtung (wenn diese gemeindlich getragen sind bzw. unter staatlicher Aufsicht stehen) abgesichert. Diese Absicherung ist jedoch insbesondere für Kinder unzureichend, haben gerade diese doch noch ihr ganzes Leben vor sich. Darüberhinaus passieren die meisten Unfälle in der Freizeit, in der die GUV nicht greift.
Schüler und Studierende
Schüler sind nur während des Schulbesuches und Studierende nur während der Aus- und Fortbildung an Hochschulen sowie auf den direkten Hin- und Rückwegen über die GUV abgesichert. Wie für Kinder gilt hier, dass die Absicherung unzureichend ist und die meisten Unfälle ohnehin in der Freizeit passieren.
Hausfrauen/Hausmänner
Diese Personengruppe ist ohne jeglichen gesetzlichen Unfallversicherungsschutz. Dabei passieren gerade bei der Hausarbeit außergewöhnlich viele Unfälle, die zum Teil auch bleibende Schäden nach sich ziehen können. (Bei der Hausarbeit werden Arbeitsschutzvorkehrungen, die in der gewerblichen Arbeit gesetzlich vorgeschrieben sind, vielfach unbeachtet gelassen.) Es ist damit nicht unzutreffend, dass – wenn auch polemisch ausgedrückt – Hausfrauen einen der gefährlichsten Arbeitsplätze 24 Stunden am Tag haben.
Senioren
Aus dem Arbeitsprozess ausgeschiedene Seniorinnen und Senioren genießen keinen gesetzlichen Unfallversicherungsschutz mehr.