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Invaliditätsleistung als Unfallrente

Führt der Unfall zu einer dauernden Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit des Versicherten von mindestens etwa 50 Prozent Invalidität (der prozentuale Mindestinvaliditätsgrad ist von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich), wird im allgemeinen die vereinbarte monatliche Unfallrente gezahlt (auch hier sind andere Regelungen möglich).

Die Höhe der Unfallrente richtet sich nach dem Grad der Invalidität oberhalb des Mindestinvaliditätsgrades.

Die Invaliditätsgrade ergeben sich aus einer sogenannten Gliedertaxe.

Wichtiger Hinweis zum Zahlungszeitpunkt:
Der Beginn der Rentenzahlung erfolgt sofort nach Feststellung des Invaliditätsgrades.

Eine Erweiterung auf eine Partner- und Waisenrente ist möglich. Diese wird gezahlt, wenn der Versicherte, der die Unfallrente in Anspruch genommen hat – gleichgültig aus welcher Ursache – verstirbt. Die Rente wird ab dem folgenden Monat an den Partner (zum Beispiel in Höhe von 60 Prozent) beziehungsweise an die Kinder (zum Beispiel in Höhe von 20 Prozent) gezahlt.

Invaliditätsrente bei Unfall oder Krankheit

Als besondere Leistung kann das versicherte Invaliditätsrisiko auch auf Krankheit als Ursache der Invalidität ausgeweitet werden:

Führt der Unfall oder eine während der Wirksamkeit des Vertrages erstmals festgestellte Krankheit des Versicherten zu einer Invalidität von mindestens fünfzig Prozent wird eine Rente gezahlt, unabhängig vom Lebensalter des Versicherten. So weit vereinbart, wird zusätzlich unter den gleichen Voraussetzungen eine einmalige Rentensofortleistung in Höhe von beispielsweise 60 Monatsrenten gezahlt.