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Rentenversicherung

Begriffe und besondere Regelungen

Leibrente
Als Leibrente wird eine jegliche Zahlung verstanden, die wiederkehrend bis zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Ereignis, üblicherweise bis zum Tode erfolgt.
Abgekürzte Leibrente
Es kann vereinbart werden, die Rente nicht lebenslang zu zahlen, sondern nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Aufgeschobene Rente
Bei einer aufgeschobene Rente liegt vor Beginn der Rentenzahlung eine Aufschubzeit. Während dieser erfolgt üblicherweise die Beitragszahlung, die jedoch nicht unbedingt über die gesamte Aufschubzeit erfolgen muss.
Sofort beginnende Rente
Hier beginnt die Rentenzahlung nach Vertragsabschluss ohne eine Aufschubzeit. Die Beitragszahlung erfolgt hier nur als Einmalbeitrag.
Rentengarantiezeit
Wenn eine Rentengarantiezeit vereinbart wurde, bedeutet dies, dass die Rentenzahlung während der Garantiezeit "garantiert" erfolgt, also durch den Tod des Rentenempfängers nicht unterbrochen wird. Nach der Garantiezeit wird sie als (normale) Leibrente fortgeführt, die bei Tod endet.
Kapitalwahlrecht
Bei einer aufgeschobenen Rentenversicherung kann vereinbart sein, dass am Ende der Aufschubzeit ein Wahlrecht darüber besteht, ob die Rentenzahlung beginnt oder durch eine einmalige Kapitalauszahlung ersetzt wird.
Beitragsrückgewähr
Beitragsrückgewähr kann etwa für den Fall vereinbart werden, dass der Rentenempfänger bereits in der Aufschubzeit stirbt oder dass bei Tod während des Rentenbezuges Beitragsrückerstattung abzüglich bereits gezahlter Rente möglich ist.
Hinterbliebenenschutz
Ein solcher kann möglicherweise für den Fall des Todes in der Aufschubzeit vereinbart werden.