Versicherungssparten:


Private Berufsunfähigkeitsversicherung

Vergleich der Leistungen gesetzlicher Rentenversicherung und Privater Berufsunfähigkeitsversicherung bei Berufsunfähigkeit

Nicht gesetzlich Rentenversicherte (etwa selbständig Tätige) erhalten bei Berufsunfähigkeit keine Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Für diese Personengruppe ist daher eine private Berufsunfähigkeitsversicherung ohnehin dringend angeraten.

Gesetzlich Rentenversicherte können unter Umständen bei Berufsunfähigkeit eingeschränkte Leistungen von der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten.

Es empfiehlt sich daher eine Gegenüberstellung von eventuellen Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung bei Berufsunfähigkeit und Leistungen privater Berufsunfähigkeitsversicherungen.

Absicherung
als gesetzlich Rentenversicherter
Private Absicherung
Ab wann besteht Anspruch auf Berufsunfähigkeitsrente?
Ab 51 Prozent Berufsunfähigkeit können Ansprüche bestehen. Fünf Jahre Wartezeit ist für den Leistungsempfang Voraussetzung. So haben Berufsanfänger in den ersten fünf Jahren keinen BU-Schutz! In den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Berufsunfähigkeit müssen drei Jahre Pflichtbeiträge in die Rentenversicherung eingezahlt worden sein. Schon ab 50 % Berufsunfähigkeit bestehen Ansprüche. Es gibt keine Wartezeiten.
Wie hoch ist gegebenenfalls der Anspruch?
Es wird nur Erwerbsminderungsrente (EMR) gezahlt, keine Berufsunfähigkeitsrente. Die volle EMR beträgt ca. ein Drittel des bisherigen Bruttoeinkommens.
Arbeitnehmer, die vor dem 2. Januar 1961 geboren sind, erhalten die halbe Erwerbsminderungsrente als Berufsunfähigkeitsrente, wenn sie gesundheitsbedingt nur noch weniger als sechs Stunden täglich in einem zumutbaren Beruf arbeiten können.
Personen, die nach dem 1. Januar 1961 geboren wurden, erhalten gegebenenfalls eine volle oder teilweise Erwerbsminderungsrente.
Die volle EMR wird gezahlt, wenn der Betroffene nicht mindestens drei Stunden erwerbstätig sein kann.
Betroffene, die mindestens drei Stunden, aber weniger als sechs Stunden arbeiten können, erhalten einen entsprechenden Teil der vollen EMR.
Ansprüche bestehen wie vertraglich vereinbart. Die Berufsunfähigkeitsrente wird in voller Höhe ausbezahlt.